Appell an die bayerischen Wähler*innen: keine AnKERzentren, Ausbildungregelung 3+2 auch in Bayern anwenden

„Anstatt Millionen von Steuergeldern für den Aufbau und Betrieb von Sammellagern, für Sicherheitspersonal und Abschiebebehörden zu vergeuden, wäre es jetzt an der Zeit, endlich Teilhabe zu fördern und in eine gelingende Integration zu investieren. Denn die Zuwanderung der Flüchtlinge ist nicht das Drama, das die Staatsregierung daraus macht. Ein Großteil der abgelehnten Flüchtlinge wird trotz aller Abschiebehysterie über viele Jahre in Bayern bleiben. Sie brauchen schnell Integrationskurse, um sich verständigen zu können und sich in der Gesellschaft zurechtzufinden. Sie sollen arbeiten und Ausbildungen aufnehmen dürfen und sich so ihren Lebensunterhalt selbst verdienen zu können.“ Weiter…

Die evang. und katholischen obersten Kirchenvertreter fordern „verbale Abrüstung“ und warnen vor Rechtsdruck der Volksparteien

Die Katholische und Evangelisch-lutherischen obersten Kirchenvertreter äußerten sich zuletzt mahnend und kritisch zu den letzten Wochen. „In den Auseinandersetzungen zur Migrations- und Flüchtlingspolitik solle man rhetorisch abrüsten“ und „die Gesellschaft nicht weiter spalten“. Kardinal Marx sagte klar „Nationalist sein und katholisch sein, das geht nicht“. Kardinal Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, warnt vor einer Rechtsdrift der Volksparteien. Zugleich kritisiert er die Wortwahl von CSU-Führungskräften im Asylstreit. Weiter…

Abschiebeflug nach Afghanistan – 24-jähriger aus Elchingen wird in Prüfungszeit zum Quali von der Polizei geholt

Anfang Juli fand erneut Abschiebeflug nach Afghanistan statt. 51 der 69 Insassen kamen aus Bayern. Ein 24-jähriger Flüchtling aus Elchingen, der in den Prüfungen zum Quali stand, verletzte sich selbst um der Abschiebung zu entgehen. Nun ausgerechnet auch gut Integrierte abzuschieben stößt bei den Helfern vor Ort auf völliges Unverständnis. Weiter…

Landratsamt meldet: weniger Asylbewerber im Landkreis – Zukunft des Speichergebäudes in Neu-ulm in Diskussion

Was die Asylsituation im Landkreis betrifft haben sich die Prognosen nicht bestätigt. Die Zahl der Ankömmlinge hat sich deutlich verringert, es sind sogar weniger als zuletzt vorhergesagt. Die weitere Nutzung des Hochspeichers an der Bahnstrecke in Neu-Ulm, der vom Freistaat für 10 Jahre zur Flüchtlingsunterbringung angemietet worden war, ist aktuell in Diskussion und nicht sicher. Weiter…