Ausbildung statt Abschiebung – Menschlichkeit e.V. und Helferkreis Elchingen starten Petition für Basir

Basir hat einen Quali mit 1,4 geschafft und er hätte im letzten Abschiebeflug nach Afghanistan sitzen sollen. Nun hat er erneut einen Ausbildungsplatz in einem Hotel in Baden-Württtemberg. Aber er hat noch keine Ausbildungsgenehmigung dafür erhalten. Der Verein Menschlichkeit e.V. hat nun eine Petition gezeichnet, die schon über 839 Personen (Stand 20:53 Uhr) unterzeichnet haben. Die sogenannte Ausbildungsduldung 3+2 wäre für Basir eine Perspektive hier zu bleiben. Weiter…

Eichstätter Aufruf zu Achtsamkeit, Respekt und Wahrhaftigkeit beim Thema Flucht und Migration

Der Eichstätter Aufruf zu „Achtsamkeit, Respekt und Wahrhaftigkeit beim Thema Flucht und Migration“ fordert alle gesellschaftlichen Mitglieder, insbesondere aber die Eliten in Politik, Wissenschaft, Medien und Journalismus auf, sich ihrer Verantwortung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Gemeinwohl bewusst zu werden. Dazu ist Achtsamkeit in der Wahl der Worte ebenso notwendig wie Wahrhaftigkeit, also das wechselseitige Vertrauen in die Ehrlichkeit der Argumente. Weiter…

Appell an die bayerischen Wähler*innen: keine AnKERzentren, Ausbildungregelung 3+2 auch in Bayern anwenden

„Anstatt Millionen von Steuergeldern für den Aufbau und Betrieb von Sammellagern, für Sicherheitspersonal und Abschiebebehörden zu vergeuden, wäre es jetzt an der Zeit, endlich Teilhabe zu fördern und in eine gelingende Integration zu investieren. Denn die Zuwanderung der Flüchtlinge ist nicht das Drama, das die Staatsregierung daraus macht. Ein Großteil der abgelehnten Flüchtlinge wird trotz aller Abschiebehysterie über viele Jahre in Bayern bleiben. Sie brauchen schnell Integrationskurse, um sich verständigen zu können und sich in der Gesellschaft zurechtzufinden. Sie sollen arbeiten und Ausbildungen aufnehmen dürfen und sich so ihren Lebensunterhalt selbst verdienen zu können.“ Weiter…

Die evang. und katholischen obersten Kirchenvertreter fordern „verbale Abrüstung“ und warnen vor Rechtsdruck der Volksparteien

Die Katholische und Evangelisch-lutherischen obersten Kirchenvertreter äußerten sich zuletzt mahnend und kritisch zu den letzten Wochen. „In den Auseinandersetzungen zur Migrations- und Flüchtlingspolitik solle man rhetorisch abrüsten“ und „die Gesellschaft nicht weiter spalten“. Kardinal Marx sagte klar „Nationalist sein und katholisch sein, das geht nicht“. Kardinal Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, warnt vor einer Rechtsdrift der Volksparteien. Zugleich kritisiert er die Wortwahl von CSU-Führungskräften im Asylstreit. Weiter…